Oldschool Trainings-Technik für mehr Muskelwachstum

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Training mit Schwung:

Das Training mit Schwung beinhaltet die Verwendung von zusätzlichem Schwung oder Momentum, um Gewichte zu bewegen, die mit korrekter Übungsausführung für den Trainierenden nicht schaffbar wären. Ein anderer Fall wäre, wenn man etwa mit einem Trainingsgewicht kontrolliert 5 Wiederholungen schafft, und man mit dem Schwung noch weitere 3 Wiederholungen herauskitzelt. Dies sorgt für neue Reize für das Muskelwachstum. Dabei gilt immer, die konzentrische Bewegung (positive Ausführungsphase) mit Schwung zu überwinden, die exzentrische Bewegung (negative Ausführungsphase) wird allerdings immer langsamer und kontrollierter ausgeführt.

Casey Viator führt Bizepscurls mit Schwung aus

 

Wann sollte man Schwung in sein Training integrieren?

Schwung wird oft bei Übungen wie Bizepscurls oder Ruderübungen angewendet. Es ist wichtig zu beachten, dass das Training mit Schwung sorgfältig und in Maßen durchgeführt werden sollte, um Verletzungen zu vermeiden und dennoch effektive Ergebnisse zu erzielen. Es ist essenziell bei dieser Trainingsmethode folgende Punkte zu beachten: Nur, wenn man eine Übung perfekt beherrscht, kann man darüber nachdenken, die Übung mit Schwung auszuüben. Denn der Schwung ist auch, wenn es womöglich von außen unkontrolliert aussieht, immer kontrolliert! Auch wenn Schwung verwendet wird, ist es wichtig, sich darauf zu konzentrieren, die Muskelkontraktion zu spüren und den Muskel aktiv zu bewegen. Der Schwung sollte nicht dazu führen, dass die Muskeln passiv werden. Das Training mit Schwung kann als temporäre Technik oder in bestimmten Trainingsphasen wie etwa, wenn man ein Kraftplateau durchbrechen will, eingesetzt werden. Oder etwa als Intensivierungs-Methode wie Dropsätze, etc.. Bei einigen Übungen, wie beispielsweise Kreuzheben, kann Schwung die Wirbelsäule belasten und ist daher nicht sinnvoll. In solchen Fällen ist es besonders wichtig, die richtige Technik beizubehalten und sicherzustellen, dass die Übung sicher durchgeführt wird. Insgesamt sollte das Training mit Schwung mit Vernunft und Verständnis für die individuellen Fähigkeiten und Ziele durchgeführt werden. Es ist keine empfohlene Methode für alle Situationen, sondern eher eine spezifische Technik, die in bestimmten Fällen sinnvoll sein kann.

Dorian Yates macht schweres Rudern mit etwas Schwung

 

Anbei noch einige Übungen, bei denen Schwung Sinn machen kann:

Etwa bei Bizepscurls mit der Langhantel oder Kurzhanteln im Stehen eignet sich die Schwung-Technik hervorragend, um noch mehr Reiz im Bizeps zu setzen. Das gleiche Prinzip lässt sich für allerlei horizontale und vertikale Zugübungen anwenden. Bei Drückübungen ist es schon schwieriger mit Schwung zu arbeiten, dennoch kann man etwa beim Drücken im Stehen mit Oberkörperschwung arbeiten. Auch Eigengewichtsübungen wie Klimmzüge oder Dips eignen sich für die Schwung-Technik.

 

 

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