Markus Rühl- der deutsche Gigant

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Zufällige Entdeckung des Bodybuildings:

1972 in Darmstadt geboren, kam der Deutsche erst relativ spät zum Bodybuilding. Mit 19 Jahren suchte er auf Anraten seines Arztes ein Fitnessstudio auf, um seine Beinmuskulatur nach einer Knieverletzung, die er sich beim Fußballspielen zugezogen hatte, zu stärken. Dieser neue Sport gefiel Markus Rühl so sehr, dass er eine Liebe dazu entwickelte und er später ein großer Teil in seinem Leben werden sollte. Er startete das Training mit einem Körpergewicht von 63kg, welches er in ein paar Jahren auf über 100kg steigern konnte. Seinen ersten Wettkampf bestritt er 1995 mit einem Körpergewicht von 110kg.

Markus Rühl wird Profi

1997 konnte Rühl den Gesamtsieg der deutschen Meisterschaft für sich beanspruchen und erhielt somit seine Profilizenz. 1999 erfüllte sich Markus seinen damals immer größer gewordenen Traum am berühmtesten Profibodybuilding Wettkampf der Welt teilzunehmen, dem Mr. Olympia. Allerdings konnte er noch keine Top 10 Platzierung erreichen, machte aber vor allem im Publikum auf sich aufmerksam, da er mit einer unglaublichen Masse auf die Bühne trat und es einigen Leuten bei diesem Anblick wahrlich die Sprache verschlug. Dieses Markenzeichen, als einer der massigsten Bodybuilder aller Zeiten aufzutreten, bescherte Rühl Bekanntheit und einige gute Platzierungen. Auf der Bühne konnte er sich sogar mit Cutler oder Coleman messen. Sein bestes Ergebnis war der fünfte Platz beim Mr. Olympia 2004. Objektiv hätte sich Rühl wahrscheinlich in diesem und auch in anderen Jahren eine bessere Platzierung verdient. Sein insgesamt größter Erfolg war der Sieg der Night of Champions 2002. In diesem Jahr hatte er wohl die beste Form seiner Karriere. Markus Rühl wog in Wettkampfform auf 178cm ungefähr 127kg. In der Off- Season stieg sein Gewicht auf bis zu 150kg.

Heute führt Rühl sein eigenes Unternehmen für Nahrungsergänzungsmittel.

Rühl bei der Night Of Champions 2002

Markus Rühl Training und Ernährung

Rühl war und ist ein Fan davon eine Muskelpartie (Brust, Beine, Rücken, Schultern Arme) an einem Tag in der Woche zu trainieren.

Berühmt ist Markus vor allem durch seine enorm intensive Art des Trainings geworden, die als „schwer und falsch“ bekannt wurde. Er konnte über 300kg beugen und mehr als eine Tonne Gewicht auf der Beinpresse bewegen.

 

Ernährungstechnisch war Rühl ein Verfechter von Massephasen, um seinen Körper aufzubauen. Ihm machte es nichts aus in der Off- Season auch ein bisschen Körperfett anzusetzen. Neben herkömmlichen Protein Shakes machte sich Rühl oft einen Thunfisch Proteinshake, bei dem er eine Dose Thunfisch mit Wasser vermixte und trank.

 

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