Bob Paris- der Ästhet

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Zufälliger Weg zum Bodybuilding:

Bob Paris wurde 1959 in Columbus, Indiana geboren. Der US- Amerikaner war schon in seiner Jugend sehr sportlich, an der High- School war er beispielsweise Football Spieler. Durch Zufall erkannte er, dass er Potential für das Bodybuilding hatte, als er eine Zeit lang mit dem Krafttraining experimentierte. Kurze Zeit später zog er nach Kalifornien, um dort seinen Traum Bodybuilder zu werden nachzugehen und an Wettbewerben teilzunehmen.

Erster Bodybuilding Wettkampf

1981 konnte er gleich bei seinem ersten Wettkampf den ersten Platz machen und wurde der neue Mr. Los Angeles. Von nun an nahm er regelmäßig an Wettkämpfen während der 80er Jahre bis Anfang der 90er Jahre teil. Zu seinen größten Erfolgen zählen der Gesamtsieg der NPC Nationals 1983, der Titelgewinn der IFBB World Amateur Championships 1983 und Zahlreiche Top 10 Platzierungen in renommierten Wettbewerben. Seine beste Mr. Olympia Teilnahme war 1984, als er den siebten Platz erreichte.

 

Bob Paris wird zum weltweiten Vorbild

So grandios seine Erfolge auch waren, Bob hatte auch mit einigen Problemen zu kämpfen. 1989 outete er sich im Iron Magazine als schwul, was ihn weltweit zum ersten männlichen, professionellen, aktiven Sportler machte, der sich outete. Infolgedessen erhielt er Morddrohungen und wurde von der Gesellschaft angefeindet. Dies veranlasste ihn vorerst dazu sich aus der Öffentlichkeit weitestgehend zurückzuziehen und seine Bodybuilding Karriere 1991 zu beenden. Heute steht Paris als Sprecher und Aktivist für die Rechte von Homosexuellen in der Öffentlichkeit. Zudem hat er einige Bücher zum Thema Bodybuilding und Homosexualität verfasst.

Bob Paris 1985

 

Bob Paris Training und Ernährung

Bob Paris gilt heute als einer der ästhetischsten Athleten aller Zeiten. 2006 wurde er vom Flex Magazine gar zum ästhetischsten Athleten aller Zeiten gekürt. Sein ausgereiftes Trainingssystem trug einiges dazu bei. Er trainierte nach einem Push-Pull-Leg System:

Tag 1: Brust, Schultern, Trizeps

Tag 2: Beine

Tag 3: Rücken, Bizeps

Tag 4: Pause

Tag 5: Von vorn

 

 

Paris war ein Fan von hohem Volumen, er absolvierte viele Übungen mit vielen Sätzen. Zudem bestritt er mehrere Cardio- Einheiten in der Woche, um seinen Körperfettanteil möglichst niedrig zu halten.

In Bezug auf seine Bücher betont Bob die Bedeutung einer detailliert geplanten Ernährung und einer ständigen Versorgung mit Nahrungsmitteln während des gesamten Tages. Zudem war Paris ein Verfechter von Vollwertkost und setzte stets auf frische Lebensmittel.

 

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Pa.li

    Bob Paris cooles Foto Gruß pa.

  2. O.ST.

    Fantastischer Body Builder – Flasht mich heute noch, wenn ich Fotos sehe.

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