Steve Reeves- der amerikanische Traum

Steve Reeves- der amerikanische Traum

Eine Inspiration für viele Generationen:

Steve Reeves wurde 1926 in den USA geboren. Zu Zeiten des zweiten Weltkriegs begann Reeves mit dem Training, der erste Fakt, was seinen Lebenslauf so besonders macht. Nach Kriegsende, im Jahr 1946 konnte er seinen ersten Titel, den Mr. Pacific sein Eigen nennen. Ein Jahr später wurde er zum Mister America gewählt, 1948 und 1950 wurde er NABBA-Mr. Universe, was zu dieser Zeit der größte Bodybuilding Titel war. Seine sportliche Karriere dauerte zwar nur fünf Jahre, doch sein Vermächtnis bleibt bis heute gewaltig.

 

Steve Reeves Trainingsphilosophie

Reeves trainierte während seiner Laufbahn nach ein paar Grundprinzipien, die er nie stark abänderte, was aber kein Problem darstellte, da ihm der Erfolg Recht gab. Sein Training bestand aus nur drei Einheiten in der Woche, dazwischen achtete er auf genug Erholungszeit. Seine drei Workouts waren auf ein Ganzkörper Training ausgelegt, Reeves tauschte nur die Übungen von Tag zu Tag. Sein Credo war zudem das Beintraining immer am Schluss der Einheit auszuführen, da die Beine zur Stabilisation anderer Übungen wie dem stehenden Schulterdrücken und dem Kreuzheben dienen. Er wollte dadurch vermeiden, dass seine Beine nicht zu schwach für diese Übungen sind.

Ab und zu wurde auch eine Cardio Einheit eingelegt, allerdings war Reeves eher mehr ein Fan der strikten Ernährung, um eine Wettkampfform zu erreichen. Wenn er Cardio machte, dann war es in Form von Power Walking, da er dies als schonender empfand als herkömmliches Laufen.

Die Bodybuilding gerechte Ernährung bestand zur damaligen Zeit aus vollwertigen Lebensmitteln, die damalige Zeit begrenzte die Auswahl logischerweise sehr. Reeves nahm also gänzlich Essen in unverarbeiteter Form zu sich. Seine Formel für die Makronährstoffverteilung lautete: 60/20/20. Also 60% der Nahrung bestand aus Kohlenhydraten und jeweils 20% aus Eiweiß beziehungsweise Fetten. Reeves nahm auch ab und zu einen Protein Shake zu sich, dies war allerdings das einzige Supplement, welches er konsumierte. Interessant ist auch zu erwähnen, dass Reeves stets den Steroidkonsum verneinte. Möglich, dass er ohne diese Substanzen so erfolgreich wurde ist es, denn er hatte eine herausragende Genetik.

 

Ein Ausflug ins Kino

Nach seiner sportlichen Karriere trieb es Reeves, wie so viele andere Sportler, in die Filmbranche. Er spielte meistens starke Kerle aus der römischen und griechischen Mythologie. So spielte er in insgesamt 20 Filmen beispielsweise Herkules, Romulus oder Aeneas.

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